Der siebte Streich: Wieder über 2000 Euro

Lauftreff Langförden kann sich auf die Treue der heimischen Läufer und Walker verlassen

Langförden (SgH). Die Läufer der heimische Szene standen im Regen, aber sie ließen den Lauftreff Langförden am zweiten Januar-Wochenende nicht im Regen stehen: 243 Starter gab's trotz nasskalten Wetters beim 14. Langfördener SgH-Lauf, nur einen weniger als beim Sonnenscheinlauf im Jahr zuvor. Diese: Zusammenhalt der Aktiven sorgte auch beim Erlös für „Sportler gegen Hunger" für Konstanz auf hohem Niveau Exakt 2005 Euro konnte der Lauftreff für die Afrika-Hilfe überweisen, was fast identisch mit der Vorjahressumme war.

Damit knackten die Langfördener zum siebten Mal in Serie die 2000-Euro-Marke. „Ein toller Erfolg bei den doch eher bescheidenen Wetterbedingungen aber die große Läufergemeinde lässt sich durch schlechtes Wetter nicht davon abhalten, für die eigene Fitness und den guter Zweck anzutreten", stellte Mitorganisator Rainer Rohnstock erfreut fest. Was Langförden für Läufer und auch Walker ebenso verlockend machte, war einmal mehr das Ambiente inklusive des großen Küchenbuffets im Klubheim von BW Langförden. Hier gab's für die bestplatzierten Teilnehmer sogar mehr Sachpreise als in den Jahren zuvor.

Das Organisationsteam bedankt sich dafür bei den Geschäftsleuten der Region und besonders beim Obsthof Bothe und dem Erzeugergroßmarkt für die üppigen Vitamin-Körbe sowie beim Verein für Jedermann für die Tickets zu „Don Quijote". Ein Dank geht natürlich auch an die vielen Helfer und Kuchenspender, ohne die diese gemütliche Kaffeerunde am Ende des harten Laufes nicht möglich gewesen wäre. Bei der Cafe-Einrichtung hatte übrigens das Andreaswerk unterstützend eingegriffen. Weitere Dankesworte gehen an den Schützenverein, der für die Anmeldungen sein Vereinsheim öffnete, sowie an die Stadt Vechta für das kurzfristige Aufstellen eines Zeitnehmer-Häuschens.

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung vom 24.01.2014



Kaffeehaus-Flair und familiäres Feeling

 14. SgH-Lauf in Langförden startet am Samstag um 14.00 Uhr / „Motor" Christa Arnke hat die Küche im Griff

Auf der Laufstrecke rund um den Bomhof lassen die Sportler viele Körner. Nachtanken können sie aber im Anschluss an der großen Kuchentheke.

Langförden (SgH). Während der Silvesterlauf in Mühlen von Rekord zu Rekord eilt, streben die Verantwortlichen des Lauftreffs von BW Langförden vor dem SgH-Lauf am Samstag ab 14.00 Uhr nicht nach einer neuen Bestmarke. „250 bis 300 Läufer reichen uns völlig. Das Gemütliche und das Kaffeehaus-Flair sollen schließlich erhalten bleiben", stellt Mitorganisator Rainer Rohnstock vor der 14. Auflage des Rennens am Bomhof klar.

Ein wichtiger Baustein für das familiäre Feeling des SgH-Laufs ist das Kuchenbuffet in der Cafeteria des Vereinsheims. Dort ist der Ansturm nach den Rennen über 6, 11 und 21 Kilometer traditionell groß und auch die Walker, die es ja sonst eher ruhig angehen lassen, sind immer vorne dabei. „Die Teilnehmer der Kurzstrecken sind meist etwas eher da. Aber wir halten immer Torten für die Langstreckler zurück", gibt Rohnstock Entwarnung. Den Überblick in der Küche behält das Team um Christa Arnke. „Die ist unser Motor. Die riesige Kaffeemaschine kann auch nur sie bedienen", sagt er verschmitzt.
Auch einige Laufcracks werden sich wieder in die Weiten der Bührener Esch begeben, denn die Rennen über 11 und 21 Kilometer zählen wie im letzten Jahr zum AOK-Läufercup. Den Streckenrekord über die Langdistanz hält Christian Bröring. Der Lohner pulverisierte im letzten Jahr die aite Bestmarke um eine Minute. Handgestoppte 1:16:11 Stunden standen am Ende auf seiner Startkarte, denn in Langförden wird traditionell noch mit einem alten System gearbeitet. Rohnstock: „Für die Profi-Läufer ist das vielleicht etwas verwunderlich. Aber wir wollen nicht viel Geld für die Technik ausgeben, damit mehr für das große Ganze übrig bleibt."

Den Gewinnern winkt wie immer die obligatorische Apfelkiste vom Obsthof Bothe. Neben zahlreichen Sachpreisen steuert erstmals auch der Sonnenhof in Deindrup eine Spende bei. „Die sind ja sonst eher Empfänger", freut sich Rohnstock. Acht Flaschen Wein aus dem Vechtaer Sola-Laden des Sonnenhofs warten auf die Platzierten.

Auch zwei der afrikanischen Flüchtlinge, die seit Kurzem in Spreda wohnen, haben ihre Bereitschaft zur Teilnahme angekündigt. „Es würde uns sehr freuen, wenn sie mitlaufen. Das würde der Aktion noch mehr Praxisbezug geben", meint Rohnstock. Da es den beiden Flüchtlingen an geeignetem Schuhwerk fehlt, sucht das Orga-Team des Lauftreffs noch nach passenden Utensilien. „Bei Größe 42,5 ist das ja noch relativ einfach; bei Schuhgröße 47,5 wird es schwierig. Aber vielleicht hat ja noch jemand ein paar alte Schuhe im Keller", gibt Rohnstock die Hoffnung nicht auf.

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung vom 07.01.2014