Wechsel in der Vereinsführung

Unter Willi Schild, der auch im Jahr 1949 zum 2. Vorsitzenden im Kreissportbund Vechta gewählt wurde, nahm der SV Blau-Weiß Langförden einen starken Aufschwung. Die Mitgliederzahl, die Ende des Jahres 1946 54 betrug, stieg auf 90 und erreichte 1951 die stattliche Zahl 150.

Die erste Mannschaft, die sich aus älteren Spielern aus der Vorkriegszeit, jüngeren heimischen und aus den Ostgebieten Vertriebenen zusammensetzte, bildete eine ausgeglichene, harmonische Elf. 1950/51 fanden viele Spieler, besonders die aus dem Ostgebieten stammenden, keinen Arbeitsplatz und wanderten ab ins Ruhrgebiet. Die erste Mannschaft geriet Ende der Saison in den Abstiegssog und erreichte mit Mühe und Not mit einer neu formierten Elf den vorletzten Platz in der Tabelle und sicherte sich somit den Klassenerhalt,

Am 13. 9. 1948 legte Lehrer Heinrich Meyer den Vorsitz nieder und übernahm von Lehrer Bojert das Amt des Jugendwartes. Vorübergehend bis zur Wahl von Rendant Willi Schild zum 1. Vorsitzenden am 18.10.1948 leitete Alfred Meyer den Verein.

Bis zum Beginn des Jahres 1965 leitete Willi Schild erfolgreich den SV Blau-Weiß Langförden.

Zum Vorstand gehörten:
Adolf Krogmann, Werner Krumme, Bernd Honkomp, Oskar Borgerding.

Am 18.01.1965 wurde der Bauunternehmer Hans Dasenbrock zum 1. Vorsitzenden gewählt. Wenn die Kameradschaft so bestehen bleibe und die Nachwuchsfrage geklärt werde, so versicherte Hans Dasenbrock, werde er sich gerne für den Verein einsetzen

Weiter wurden in den Vorstand gewählt: Bernhard Honkomp, 2. Vors., Bernhard Ripke, Geschäftsführer, Herbert Farwick, Kassenwart, Paul Lampe, Schriftwart, Berthold Preuß, Jugendwart.

Zwei Jahre führte Hans Dasenbrock den SV Blau Weiß Langförden. Seit dem 10, Februar 1967 leitet der Architekt Berthold Preuß den Verein. Hans Dromowicz, Willi Christeleit, Heinrich Heitkamp und Josef Frye gehörten zeitweilig dem Vorstand an.